Yaskawas starker Stützpfeiler in Europa – neues Roboter-Vertriebszentrum und Systemproduktion in Kočevje

Yaskawa baut seine Produktions- und Vertriebskapazitäten für Robotersysteme in Europa weiter aus: Am 30. Juni weihten Hiroshi Ogasawara (Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Yaskawa Electric Corporation) und Pär Tornemo (Geschäftsführer der Yaskawa Europe GmbH) gemeinsam mit dem slowenischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Sport, Dr. Anže Logar, sowie Akiko Yoshida, der japanischen Botschafterin in Slowenien, das neue europäische Vertriebszentrum für Robotik und eine zusätzliche Montagehalle für Robotersysteme am slowenischen Standort in Kočevje offiziell ein.

 

Mit der aktuellen Investition in Höhe von rund 32 Millionen Euro verfügt Yaskawa nun über ein zentrales Distributionszentrum für die Entgegennahme und Abwicklung von Roboteraufträgen aus der gesamten EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika). Dieses befindet sich direkt neben dem ersten europäischen Roboterwerk von Yaskawa, das 2018 eröffnet wurde, und vervollständigt den Yaskawa-Campus. Bis zum Geschäftsjahr 2027 sollen mindestens 80 Prozent der Aufträge aus den EMEA-Märkten hier abgewickelt werden. Zudem führen die jüngsten Ausbauarbeiten dazu, dass die Produktions- und Lagerfläche in Kočevje derzeit auf über 30.000 Quadratmeter erweitert wird.

 

Kurze Lieferketten für die EMEA-Region

Anlässlich der Eröffnung erklärte Pär Tornemo im Namen von Yaskawa Europe: „Als globaler Technologieanbieter in den Bereichen Robotik, Antriebe und Bewegungstechnik freuen wir uns, unsere operative Präsenz vor Ort in Europa weiter ausbauen zu können. Die EMEA-Region bleibt für Yaskawa als Unternehmen insgesamt ein äußerst wichtiger Markt.“

Der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Sport, Dr. Anže Logar, erklärte: „Die bisherigen Investitionen von Yaskawa in Slowenien zeugen nicht nur von Ehrgeiz, sondern auch von Vertrauen – in die Menschen, in das Wissen und in das Umfeld, das Entwicklung ermöglicht. Mit ihnen wird auch Slowenien Teil der Industrie der Zukunft.“ Er fügte hinzu: „Das Yaskawa-Projekt ist ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen einem ausländischen Investor, der lokalen Umgebung, Bildungseinrichtungen und dem Staat. Solche Partnerschaften haben langfristige Auswirkungen, stärken die Wertschöpfung und fördern die wirtschaftliche Entwicklung.“

Die japanische Botschafterin in Slowenien, Akiko Yoshida, erklärte: „Dieser Meilenstein steht nicht nur für die Fertigstellung neuer Anlagen, sondern auch für den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschäftstätigkeit von Yaskawa in Europa und der gesamten EMEA-Region. Er ist ein bemerkenswerter Vertrauensbeweis für die Fähigkeiten Sloweniens und für die langfristige Partnerschaft zwischen den beiden Ländern, da er die Verbindung von Japans fortschrittlichem technologischen Know-how mit Sloweniens herausragender Forschungs-, Entwicklungs- und Fertigungskompetenz symbolisiert. Der Erfolg von Yaskawa zeigt, wie Japan und Slowenien gemeinsam einen größeren Mehrwert schaffen können, als es jedes Land für sich allein könnte.“

Pär Tornemo fügte hinzu: „Angesichts der aktuellen weltwirtschaftlichen Lage profitieren Kunden in Europa und darüber hinaus besonders stark von kurzen Lieferketten. Mit dem neuen zentralen Robotik-Vertriebszentrum verbessern wir nicht nur unsere eigenen Logistikprozesse, sondern auch die Produktivität und Effizienz in der Lieferkette unserer Kunden.“

 

Europa im strategischen Fokus

Der Ausbau des slowenischen Standorts Kočevje steht im Einklang mit der europäischen Expansionsstrategie, die Yaskawa seit Jahren verfolgt. Ziel ist es, mittelfristig zu einem der führenden Hersteller von Industrierobotern in Europa zu werden. 

Im Jahr 2018 nahm das erste europäische Roboterwerk von Yaskawa in Kočevje, 60 km südöstlich von Ljubljana, die Produktion auf. Bereits 1996 wurde die slowenische Konzerngesellschaft Yaskawa Ristro im nahegelegenen Ribnica gegründet, die nun ebenfalls auf den neuen Yaskawa-Campus in Kočevje umgezogen ist.

Dr. Hubert Kosler, Geschäftsführer von Yaskawa Europe Robotics und Yaskawa Slowenien, fasst zusammen: „In den letzten Jahren haben wir mit dem Yaskawa Campus ein leistungsstarkes Zentrum für die Entwicklung und Produktion von Motoman-Robotern geschaffen, einschließlich Vorrichtungen und Systemen für fortschrittliche Automatisierungssysteme, vor allem für den Schweißbereich. Die Zusammenführung all dieser Funktionen auf unserem neuen Campus wird erhebliche Synergieeffekte freisetzen. Unsere Kompetenzen im Bereich Systemengineering haben uns sehr dabei geholfen, eine eigene Produktion aufzubauen und neue, hochmoderne Verfahren einzuführen.“

Bilder: Eröffnungsfeier in Kočevje am 30.06.2026